Das Diekhuus – Wir lieben es!

Das Diekhuus ist nicht einfach irgendein Ferienhaus. Seit es unser Onkel Gero Pille vor 30 Jahren hier baute, ist es ein Leuchtturm für unsere Familie und viele, viele zufriedene Gäste. Das liegt nicht nur daran, dass jede Wohnung schon für sich ein schöner Ort ist, um sich in der Ruhe zu erholen. Nein, der Hauptgrund ist wohl, dass Onkel Gero es genau so beabsichtigt hatte. Warum? Dafür müssen wir jetzt ein wenig ausholen:

Die Diekhuus-Story

Gero Pille mit Nichte Kerstin und Neffe Alf

Gero Pille mit Kerstin und Alf

Im Diekhuus kann man perfekt mit mehreren Familien, mit Kindern und Großeltern oder mit Freunden gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Wir treffen uns dann immer im großen Wohnzimmer in Binnendiek, trinken Tee zum legendären Rhabarber-Baiser-Kuchen vom Kurhaus oder essen zusammen am großen Tisch für 12 Personen. Die gemütlichen Runden vor dem Kamin mit unserem Onkel Gero, während draußen ein Wintersturm tobte, gehören zu unseren bleibenden Kindheitserinnerungen. Schon morgens schnacken wir heute oft in der großen Küche am Stehtisch beim ersten Kaffee. Auf der Terrasse, im Garten oder in der „Lounge“ geht am gemeinsamen Grillen fast kein Weg vorbei.

Gleichzeitig bieten die vier separaten Wohnungen für alle genügend Rückzugsraum. Wenn die Nachteulen noch vor dem Kamin sitzen, können die Frühaufsteher schon schlafen. Wenn Opa den Kindern schon Frühstück macht, können die Langschläfer noch träumen. Und seinem Mittagschlaf wiederum steht dann später nichts im Wege. Wer denkt sich so etwas Geniales aus – und das schon vor 30 Jahren?

Fern, so fern vom Heimatland…

Das Diekhuus ist ein Familienhaus, und darum werden Sie immer wieder einzelnen Erinnerungsstücken begegnen. Denn seit 200 Jahren ist unsere Familie mit dem Land hier verbunden: Alle unsere Vorfahren waren Schmiede in Butjadingen, unser Großvater war Lehrer in der Dangaster Dorfschule (heute Nationalparkhaus), hier kam unser Vater zur Welt. Unser Onkel Gero Pille – Erbauer des Diekhuus‘ – erlebte hier einige seiner schönsten Jahre und wäre am liebsten für immer hier geblieben. Doch es waren die 1950er: Er musste Geld verdienen, was in dem Fischerdorf Dangast nicht möglich war. Darum musste er fort, zunächst nach Wilhelmshaven, damals eine kleine Weltreise. Dann ging er ins Ruhrgebiet und begann eine Karriere in der Industrie, wo er sich vom Bandarbeiter zum Werksdirektor hocharbeitete. Es verschlug ihn nach Holland und Spanien, nach China und Japan. Immer wieder ging der offene, verbindliche und inzwischen weltgewandte Mann nach Namibia, um die Verwandten in ihrem harten Leben auf den Rinderfarmen zu unterstützen. Oft war er auf See.

Ein Leuchtturm in Dangast

Doch Onkel Geros Herz hing an Dangast. Als er das nötige Geld zusammengespart hatte, kaufte er bereits in den 70ern ein Grundstück am Jadebusen. Von Tourismus war noch nichts zu spüren, und auf dem Gelände des Diekhuus stand nur sein kleiner Wohnwagen allein zwischen den Viehweiden. Ihm hätte das genügt, doch die Bürokratie stellte fest, dass es sich um keinen angemeldeten Campingplatz handelte. Also musste er Anfang der 80er das Diekhuus bauen. Es zeigt seinen Charakter, dass er dieses Problem gemeinsam mit unserer Tante Hedi so weitsichtig löste. So baute er einen „Leuchtturm“ für sich und seine Familie. Nicht umsonst wählte er den Leuchturm Arngast als Namensgeber.

Damals begann er bereits mit der Vermietung an Feriengäste, und seine Gastfreundschaft wurde schnell bekannt. So war es selbstverständlich, dass man als Feriengast zum Tee eingeladen und in die Treffen der Familie einbezogen wurde, dass man den Garten mitnutzte. Legendär waren seine Anrufe aus der weiten Welt, um sich nach dem Wetter vor Ort zu erkundigen und Vorschläge für Regentage zu machen. Er wollte, dass es den Menschen im Diekhuus gut ging, dass sie hier einen Hafen fanden. Und sei es nur für einige Tage.

Schick am Schlick

Vor seinem Tod 2013 hatte sich unser Onkel gewünscht, dass wir das Diekhuus übernehmen. Wir haben uns sehr darüber gefreut und es uns zum Ziel gemacht, den Geist unseres Onkels zu bewahren. Unter den heutigen Umständen bedeutete das, das Diekhuus weiterzuentwickeln: Wir haben es daher in 2014 komplett renoviert und so gestaltet, wie wir es lieben: helle Räume, viel Licht, schöne Bäder, schlichte und klare Formen, großzügige, funktionelle Küchen, Nordsee-gemütlich ohne Kitsch oder Plüsch.

Wir heißen Sie herzlich willkommen im Diekhuus Arngast und freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihre

Kerstin Kromer und Alf Pille